Partnerportal · finance-unity.de
Was diese Anwendung tut
Das Partnerportal ist der geschlossene Bereich dieser Website. Selbstständige Finanz- und Versicherungsmaklerinnen und -makler, die von der Betreiberin aufgenommen wurden, pflegen dort ihre eigene Personenseite auf dieser Website, erzeugen Empfehlungslinks, sehen die Anfragen, die darüber eingehen, und verbinden ihren Google-Kalender, damit Besucherinnen und Besucher ihrer Seite einen Termin buchen können.
- Betreiberin
- Mosake Labs UG (haftungsbeschränkt)
Eichenallee 8
15711 Königs Wusterhausen
HRB 19658 CB, Amtsgericht Cottbus
info@mosake-labs.com
- Wer sich anmeldet
- Ausschließlich aufgenommene Partnerinnen und Partner sowie die Verwaltung der Betreiberin. Es gibt keine Selbstregistrierung: ein Zugang entsteht erst, wenn die Verwaltung eine Aufnahmeanfrage angenommen hat.
- Wer die Ergebnisse sieht
- Besucherinnen und Besucher der öffentlichen Personenseiten. Sie brauchen kein Konto; sie sehen freie Zeiten und können einen Termin buchen oder eine Nachricht senden.
Anmeldung über Google und die Verbindung zum Kalender
Das sind zwei getrennte Vorgänge, und sie fragen Verschiedenes an.
Die Anmeldung am Portal erfolgt ausschließlich über ein Google-Konto; die Anwendung vergibt, speichert und prüft keine eigenen Passwörter. Dabei wird nur nach der Identität gefragt — E-Mail-Adresse und Profil. Die Adresse ordnet den Zugang der hinterlegten Partnerzeile zu, aus dem Profil werden Name und Bild für das Portalprofil vorbelegt. Ein Kalenderzugriff entsteht dabei nicht, und es wird kein Token gespeichert.
Die Verbindung zum Kalender richtet die Partnerin danach im Portal unter „Termine" mit „Google-Kalender verbinden" ein — ein eigener Zustimmungsdialog, ein eigener Entschluss, und nur nötig, wenn sie Termine anbieten will. Wer sie später trennt, stellt sie über denselben Weg wieder her.
Die angefragten Bereiche
Bei der Anmeldung fragt der Anmeldedienst (Supabase Auth) von sich aus E-Mail-Adresse und Profil an; die Anwendung fügt dort nichts hinzu.
- https://www.googleapis.com/auth/userinfo.email
- Die E-Mail-Adresse des Kontos. Sie ordnet den Zugang der hinterlegten Partnerzeile zu — ohne sie wüsste die Anwendung nicht, wer sich angemeldet hat. (Im Zustimmungsbildschirm als Kurzform „email".)
- https://www.googleapis.com/auth/userinfo.profile
- Name und Profilbild des Kontos, mit denen das Portalprofil beim ersten Anmelden vorbelegt wird. (Kurzform „profile".)
Beim Verbinden des Kalenders fragt die Anwendung diese drei Bereiche an, mit access_type=offline und prompt=consent, damit ein dauerhaftes Zugriffstoken entsteht; ohne dieses wäre die Verbindung nach einer Stunde beendet.
- https://www.googleapis.com/auth/calendar.freebusy
- Belegte Zeiten des verbundenen Kalenders lesen, damit die Terminwahl nur freie Zeiten anbietet. Google liefert dabei nur Anfang und Ende jedes belegten Blocks — keine Titel, keine Teilnehmer, keine Orte.
- https://www.googleapis.com/auth/calendar.events.owned
- Einen gebuchten Termin im eigenen Hauptkalender des Kontos anlegen und einen abgesagten wieder löschen. Nur in Kalendern, die dem Konto gehören — keine geteilten oder fremden Kalender.
- https://www.googleapis.com/auth/userinfo.email
- Die E-Mail-Adresse des verbundenen Google-Kontos anzeigen („verbunden mit …"), damit jemand mit mehreren Konten weiß, welchen Kalender er verbunden hat.
Kein weiterer Bereich wird angefragt. Kein angefragter Bereich bleibt ungenutzt.
Was mit dem Kalender geschieht
Die Anwendung führt genau drei Aufrufe gegen den Kalender aus:
- Belegte Zeiten lesen (freeBusy), wenn jemand die Terminwahl auf einer Personenseite öffnet. Die belegten Blöcke werden von den eingestellten Arbeitszeiten abgezogen; an den Browser gehen nur die freien Zeitpunkte. Die belegten Zeiten werden nicht gespeichert.
- Einen Termin anlegen, wenn ein Besucher gebucht hat oder die Partnerin eine Anfrage als Termin einträgt — im Hauptkalender des Kontos, mit dem Besucher als Teilnehmer und einem Link zum Videogespräch. Google verschickt die Einladung.
- Einen Termin löschen, wenn die Partnerin ihn im Portal absagt.
Andere Termine werden weder gelesen noch verändert; die Anwendung listet keine Termine auf und fasst keinen anderen Kalender an als den Hauptkalender des verbundenen Kontos.
Das gespeicherte Zugriffstoken
Beim Verbinden — und nur dort, nicht bei der Anmeldung — erhält die Anwendung ein dauerhaftes Zugriffstoken (Refresh-Token). Es liegt zusammen mit der E-Mail-Adresse des Kontos und den erteilten Bereichen in der Datenbank der Anwendung beim Anbieter Supabase (Serverstandort Irland), in einer Tabelle, für die weder anonyme noch angemeldete Browsersitzungen ein Leserecht haben — auch die Partnerin selbst kann ihr Token nicht abrufen. Gelesen wird die Tabelle nur vom Server der Anwendung, für die drei Aufrufe oben. Vor jedem Aufruf wird ein abgelaufenes Zugriffstoken über das Refresh-Token erneuert.
Wie die Verbindung getrennt wird
Im Portal unter „Termine" steht „Verbindung trennen". Die Anwendung meldet den Widerruf an Google — danach ist das Token dort ungültig — und löscht es aus ihrer Datenbank. Bereits gebuchte Termine bleiben im Kalender und im Portal bestehen; es wird kein Kalendereintrag gelöscht. Danach zeigt die Terminwahl keine freien Zeiten mehr, bis neu verbunden wird. Unabhängig davon lässt sich der Zugriff jederzeit in den Sicherheitseinstellungen des Google-Kontos entziehen; die Anwendung erkennt das beim nächsten Aufruf.
Rechtstexte
- Datenschutzerklärung — Kapitel 8 beschreibt die Kalenderverbindung und die Verwendung von Google-Daten (Limited Use).
- Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Nutzung des Portals.
- Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Fassung AVV-2026-2 — als PDF.
- Impressum der Betreiberin.